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Landwirtschaftsminister Josef Miller bei der IG Reitbetriebe e. V.

Der Bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller kam zur Präsentation unserer Internetauftritte, des Handbuchs "Pferdehaltung & Reiterferien im südöstlichen Bayern an Isar, Inn und den Alpen" und unserer Übersichtskarte "Reiten im südöstlichen Bayern an Isar, Inn und den Alpen".

Neben Minister Miller konnte IG Reitbetriebe e. V. Vorsitzender Heimo Ebenberger bei herrlichem Frühlingswetter im traumhaften Ambiente von Schloss Stein a. d. Traun viele weitere Ehrengäste begrüßen, so den Mühldorfer Landrat Schorsch Huber, die stellvertr. Landräte aus Traunstein und Altötting, den Traunreuter Bürgermeister sowie Vertreter von Landwirtschaftsbehörden und Reiterorganisationen.

Aktuellen Studien zufolge gibt es hierzulande etwa 14 Millionen Reitinteressierte. Vor allem Familien mit Kindern schätzen den "Urlaub mit Pferden". Wie Landwirtschaftsminister Josef Miller in Stein an der Traun sagte, bietet dieser Trend und das damit verbundene Wertschöpfungspotenzial den Landwirten eine hervorragende Möglichkeit, ein alternatives oder zusätzliches Betriebseinkommen zu erwirtschaften und das Urlaubsangebot im beliebten Tourismusland Bayern weiter zu verbessern. Der Minister will eine bayernweite Vernetzung des Angebots erreichen und so die Attraktivität für die Urlauber insgesamt stärken. Miller: "Mit der gemeinsamen Vermarktung des Angebots von 'Urlaub mit Pferden' in Bayern können wir die Wertschöpfung in allen Ferienregionen verbessern."

Das Potenzial, das in dieser Vernetzung steckt, zeigt sich nach den Worten des Ministers in einem erfolgreichen Pilotvorhaben der Interessensgemeinschaft Reitbetriebe zwischen Isar, Inn und den Alpen. Hier haben sich bereits 100 Pferdehöfe zusammengeschlossen, um ihr Angebot zu koordinieren und gemeinsam zu vermarkten. Das Projekt, das 1997 mit etwa 20 Betrieben begonnen hatte, ist auch mit Mitteln der europäischen Gemeinschaftsaufgabe LEADER-Plus gefördert worden. Ziel dieses beispielhaften Projektes "Gemeinschaft Pferd und Mensch" ist die zukunftsorientierte Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Tourismusverband und regionaler Wirtschaft.

Nach Angaben des Ministers hat sich Bayern in den vergangenen 25 Jahren zu einem der bedeutendsten Pferdeländer in Deutschland entwickelt. Während 1970 in Bayern nur noch 35 000 Pferde gehalten wurden, sind es heute rund 120 000. Dadurch werden 130 000 Hektar bewirtschaftet. Rund ums Pferd gibt es im Freistaat etwa 30 000 Arbeitsplätze, die Wertschöpfung beträgt rund 300 Millionen Euro.